Etwas Neues für alle Rätselfreunde:
Vor der Abgabe und nach der Abgabe

Wer findet alle Unterschiede? ;)
Dienstag, 30. September 2008
Finde die Unterschiede
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Ansku
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15:04
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nursohalt
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Montag, 29. September 2008
Sie ist weg
beim Prüfungsamt bei der Poststelle. Das blöde Prüfungsamt hat nämlich nur bis zwölf offen und ich war erst um halb zwölf im Copyshop. Ich wollte die Arbeit in vierfacher Ausführunge aber ungern nocheinmal nach Hause schleppen. Deshalb bin ich schnell, während die Arbeit beim Binden war, zum Prüfungsamt geflitzt und habe gefragt, ob ich das trotzdem noch irgendwie abgeben kann und ich konnte. Bei der Poststelle. :D (Morgen aber lieber nocheinmal nachfragen, ob es auch wirklich angekommen ist.)
Ich bin noch ganz verwörrt von all dem Hin und Her. Und ich schätze, auch ich muss jetzt ersteinmal begreifen, zur Ruhe kommen und Adrenalin abbauen - und danach mit den liebsten Freundinnen auf das Oktoberfeschtl ordentlich feiern. ;)
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Ansku
um
14:05
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Frau Ansku
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Hier
Extreme-Formatiering, extreme-letzte-Fehler-Finding und Extreme-Inhaltsverzeichnis-Erstelling.
Ich habe ein Ziel - ich will heute nachmittag auf die Wiesn und der Weg dorthin führt nunmal leider vorbei am Copyshop und am Prüfungsamt!
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Ansku
um
08:03
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Frau Ansku
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Sonntag, 28. September 2008
Wahlsonntag
Weil ja auch überall davon gesprochen und zum Schlag gegen die 50%-Marke ausgeholt wurde, mein kleiner bescheidener Beitrag dazu:
Wenn man seine vier Stimmen auf drei Parteien kreuzundquer verteilt, dann zeugt das entweder von großer Sachkenntnis und davon, dass man genau weiß, wer wo am meisten bewirken kann, oder von völliger Unwissenheit und Ratlosigkeit.
(Ich war aber auch sehr versucht, mein Kreuzchen bei den "Violetten - Für mehr Spiritualität in der Politik" zu setzen.)
Und jetzt? Bald werden wir es wissen.
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Ansku
um
17:13
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wenn dann
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relax food
Mein ultimatives Anti-Panik-Entspannungs- und Trostessen sind Bavette mit Tomatensauce.
War grad bitter nötig. Fragen Sie bitte nicht warum.
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Ansku
um
13:55
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nursohalt
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Zeit zum Lesen
(es geht um Anschaffung von Fachbüchern im Studium.)
liebste Freundin, die jetzt anfängt zu studieren: "Ja, so ein paar Bücher wird man sich ja wahrscheinlich auch selber kaufen wollen, weil man die zu Hause parat haben will"
Frau Ansku: "Jaa, sicher. So Standardwerke und Lexika und so..."
(kurze Pause, Frau Ansku denkt nach)
Frau Ansku: "Mein Gott, was hab ich eigentlich für Massen von Büchern über Sprachwissenschaft und Sprache zuhause herumstehen. Lexika, Sprachkurse und was weiss ich noch alles..."
liebste Freundin (grinst): "Weisst Du denn von allen, was drinsteht?"
Frau Ansku: "Nö, überhaupt nicht. - Aber jetzt bin ich ja fast mit dem Studium fertig, danach hab' ich ja dann Zeit, die alle zu lesen."
(Ich hab mir wirklich mal vor langer langer Zeit überlegt, ob ich nach dem Studium mich ein Jahr zu Hause einschließe und alle Sprachen lerne, die ich noch lernen möchte. Nur leider reicht dafür ein Jahr nicht aus...)
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Ansku
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13:47
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Frau Ansku
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Samstag, 27. September 2008
.
Nach weiteren sechs Stunden Korrekturlesen sehr fertig, ich. Fast fertig, die Arbeit.
Ich mag nicht mehr warten. Warten auf die Korrekturen, warten auf den finalen Punkt, warten auf Montag. Weil wenn man wartet, macht man sich trotzdem Gedanken und das ist genauso anstrengend wie arbeiten.
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Ansku
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21:22
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Frau Ansku
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Freitag, 26. September 2008
Der Sinn
Manchmal, wenn ich Werbung für ein neues Produkt sehe, dann denke ich mir: Wer hat sich DAS nur ausgedacht? Wie kommt man bitte auf sowas? Und WEM soll das schmecken/ gefallen, wer soll das kaufen? Das geht doch gar nicht, diese Kombination von Geschmacklosigkeit. Dann denke ich mir, dass ich so etwas niemals kaufen oder essen oder konsumieren könnte. Und dann, während ich mir das noch so überlege, werde ich ganz föschterlisch neugierig, weil diese Absurdität überhaupt gar nicht in meine Gedankenwelt hineinpasst. So neugierig, dass ich dann meistens doch irgendwann das Produkt kaufe und ausprobiere. Und dann meistens doch wieder meine Vorurteile bestätigt werden.
Jüngstes Beispiel: Das hier. Kann ich mir nicht vorstellen, dass das schmecken soll. Aber ich werde es wohl irgendwann wissen, spätestens wenn die Neugier in ein paar Tagen Wochen überhand nimmt.
Werbe-Victim? :D
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Ansku
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12:58
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Frau Ansku
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Unser Modell
Ich möchte noch einmal kurz anmerken, dass unser Modell ganz hervorragen funktioniert. Unser Modell besteht darin, dass Muttern aufm Sofa liegt und korrekturliest und sämtliche Rechtschreib- und Kommafehler moniert und Tochter sitzt gleichzeitig am Tisch am Laptop und fügt sofort alles ein. Äußerst praktisch und effizient, immerhin sind wir nach zwei Abenden auf Seite 65 und morgen geht es den letzten 40 Seiten an den Kragen. :)
(Ja, ich hab 105 Seiten reinen Text. Fragt mich nicht wie das gekommen ist.)
(Und das Unglaublichste: Dabei Mutter-Tochter-Harmonie pur.)
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Ansku
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09:26
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nursohalt
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Donnerstag, 25. September 2008
.Ich und mein Mii und das Wii
Eigentlich sollte ich jetzt hier sitzen und tödlich beleidigt sein. Ich hätte wirklich Grund dazu. Ich sollte beleidigt und wütend und angefressen sein von dem W.ii Fit Bo.ard, welches ich heute nachmittag bei einer Freundin ausprobiert habe. Das Ding hat mir (zwar knapp aber immerhin) einen BMI von 25 + ein paar zerquetschte sowie - das ist die Höhe - ein biologisches Alter von 42 Jahren !!!! bescheinigt.
Aber nein, ich bin es nicht. Vielmehr hampele ich mir scheinbar motivationslos und gleichzeitig in den Fernseher stierend einen ab, lasse mir in Balanceübungen Koalas, Fußbälle und Schuhe um die Ohren hauenn, fange wie in alten Kindertagen an, wieder Hula Hoop zu spielen, nur ohne Hula Hoop Reifen. Ich habe dabei "angeblich" in nur einer Stunde 0,5 kg abgenommen (jaja, schon klar...) und wurde sofort gewarnt, weil ich damit mein (pro-Forma eingegebenes) Abnehmziel von 0,5 kg in zwei Wochen schon überschritten hatte. Zu schnelles Abnehmen ist nicht gut für die Gesundheit. Hach ja.
Und statt nach diesem ganzen Unsinn um Bezug auf meine Fitness bis in alle Ewigkeit tödlich beleidigt zu sein und statt Produkte der Firma Ni.nten.do ab jetzt mit dem Hin.tern nicht mehr anzuschauen, bin ich so unglaublich inkonsequent und nachgiebig und setze das Wi.i Fi.t Boa.rd direkt auf Platz 1 meiner (bis heute noch nicht existenten) Weihnachtswunschliste.Hoffentlich ist das bis dahin dann nicht mehr so ganz unverschämt teuer.
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Ansku
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00:17
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gefundenes
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Mittwoch, 24. September 2008
Wer?
Wie viele Leute machen eigentlich so tagtäglich Halt bei einer Autobahnkapelle? Und wer, welcher Typ Mensch geht eigentlich in Autobahnkapellen? Brummi-Fahrer auf der Suche nach ein Stück Ruhe und Geborgenheit? Wohl eher nicht... Rentner auf Sonntagsausflug vielleicht? Aber die waren doch schon im Frühgottesdienst in der Heimatgemeinde.
Ging mir nur so durch den Kopf heute auf der Autobahn.
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Ansku
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23:02
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nursohalt
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Dienstag, 23. September 2008
Muttern
Pssst, ich will ja nichts sagen, aber: Ich für meinen Teil hab alles gegeben, hab heute vormittag den letzten Rest korrekturgelesen und bis auf ein paar kleine, klitzekleine Problemchen, die ich mir die Tage nochmal in Ruhe überlegen muss, wär ich dann jetzt fertig und übergebe das Ganze jetzt in kompetentere Hände, nämlich in die von ein paar Uni-Freunden (für das Fachliche) und in die Hände meiner verehrten Frau Mutter (für das Formelle). Die ist nämlich Personalerin, die kann das nämlich mit Rechtschreibung und so, besser als wir alle zusammen. So.
(Hören Sie diesen riesengroßen Seufzer??)
(noch 9 Tage)
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Ansku
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17:40
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Sprach(e)verrückt
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Und nun bitte zur Siegerehrung
Die Gewinner des ersten Märchenrätsels sind:
Platz drei: Frau Schlapunzel
Platz zwei: Aoife
und nun bitte einen Fanfarenstoß für die strahlende Siegerin: Frau Phistame!
Wir gratulieren allen Siegern recht herzlich. Der erste Preis für Frau Phistame ist: Ein Croissant* (zusätzlich zu dem Kaffee, den ich Dir noch schulde. ;)) )
*Wahlweise auch ein anderes Bäckereierzeugnis.
Ach ja, die Lösung gibt's auch noch:
a) Norddeutsche Beatgruppe verschafft sich Ferienplatz in waldreicher Gegend.
Bremer Stadtmusikanten
b) Edelmetallfacharbeiter will anonym bleiben und läuft Amok bei der Durchsetzung überhöhter Lohnforderungen.
Rumpelstilzchen
c) Spezialistin mit erhaltener Fachausbildung für Hülsenfrüchte und Kinderschuhgrößen macht Karriere
Aschenputtel
d) Kleines Volk bleibt aus Geiz und Habsucht solange am Weihnachtsbraten kleben, bis die Prinzessin lacht.
Die goldene Gans
e) Fein herausgeputzter "Möchte-Groß" vernascht durch Zufall bösen Zauberer und gewinnt durch seine Tat ein Märchenschloss.
Der gestiefelte Kater
f) Kindergärtnerin überlebt dreifachen Mordversuch und heiratet reichen Junggesellen.
Schneewittchen
Mehr gibt's. Irgendwann einmal.
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Ansku
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07:45
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nursohalt
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Montag, 22. September 2008
.
Anti-Stubenkoller-Käffsche mit ihr.
Heute nachmittag endlich mal wieder Ausgang nach halb durchgearbeitetem Wochenende, jippiee!! Sonntag ist Dienstag und Montag ist Sonntag oder so. :))
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Ansku
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14:49
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nursohalt
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Märchen für Erwachsene ;)
Was Nettes für zwischendurch. Von mir für Euch. Welche Märchen sind hier gesucht:
a) Norddeutsche Beatgruppe verschafft sich Ferienplatz in waldreicher Gegend.
b) Edelmetallfacharbeiter will anonym bleiben und läuft Amok bei der Durchsetzung überhöhter Lohnforderungen
c) Spezialistin mit erhaltener Fachausbildung für Hülsenfrüchte und Kinderschuhgrößen macht Karriere
d) Kleines Volk bleibt aus Geiz und Habsucht solange am Weihnachtsbraten kleben, bis die Prinzessin lacht.
e) Fein herausgeputzter "Möchte-Groß" vernascht durch Zufall bösen Zauberer und gewinnt durch seine Tat ein Märchenschloss.
f) Kindergärtnerin überlebt dreifachen Mordversuch und heiratet reichen Junggesellen.
Es darf jeder mal, die Lösung wird erst heute abend verraten.
Viel Spaß beim Raten!
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Ansku
um
09:54
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nursohalt
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Eine Woche
Weil ich hier mehr oder weniger, eher weniger fleißig sogar am Wochenende am Korrekturelesen war, und weil man so ein Ding ja auch kaputtkorrigieren kann, aber nicht unbedingt sollte und weil ich als sicherheitsliebender Mensch nicht gerne am letzten Tag, also am zweiten Oktober abgeben möchte, sondern lieber ein paar Tage früher es könnte ja zum Beispiel sein, dass der CopyShop abbrennt oder so ;) und weil es einfach langsam mal sowas von reicht mit der ständigen zermürbenden Grüblerei und Zweiflerei weil ich langsam wirklich mit meinem Latein sprichwörtlich am Ende bin, gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass heute oder morgen in einer Woche der Spuk ein Ende haben wird. :)
Nächste Projekte dann:Prüfungstermine und -themen vereinbaren
Umzug zu WordPress :)
Endlich einmal Frau Buchstäblich treffen. :))
Komasaufenfeiern für FortgeschritteneErwachsene ;))
nach Wien fahren und die liebste Freundin dort besuchen. :)))
Es ist absehbar. Wat freu ick mir!
Eine schöne Woche Ihnen allen da draussen.
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Ansku
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09:00
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Frau Ansku
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Sonntag, 21. September 2008
Nachtrag II
Weissischnisch wie die Finnen das mit dem Pisa gemacht haben*, der kleine Bruder jedenfalls fand die Aufgaben ziemlich leicht, nur bei ein oder zwei überlegte er und meinte, das wäre was, was er erst in der Uni gelernt hätte, so Gleichungen mit drei Unbekannten und so.Wir wollen das jetzt nicht ausführlicher erwähnen, aber ich hab es ja schon gesagt. Ich konnte davon rein gar nichts lösen, aber ich war schon froh, dass bei einigen Aufgaben ein "Wiedererkennungseffekt" da war. So nach dem Motto: Jahaaa, liebe Frau Ansku, das KONNTEST du mal..." Also ich hab so etwas glaube ich auch schon mal gemacht, aber ich hatte in Mathe nur Grundkurs, die finnischen Aufgaben waren aber für (vergleichsweise) Leistungskurs Mathe.
*Mein Eindruck ist, dass es vielleicht die größere Chancengleichheit ist, dass durch intensivere Betreuung doch ein größerer Teil der Schüler in Finnland auf einem guten Niveau die Schule verlassen kann als hierzulande. Soweit aber nur mein Eindruck.
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Ansku
um
16:07
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nursohalt
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Nachtrag I
Nach einer kurzen Nachfrage beim werten Herrn Professor Anfang der Woche habe ich für Groß für feste Begriffe wie z.B. eben mein geliebtes Light Verb und klein und kursiv für unüblichere, selbst definierte Begriffe entschieden. Deshalb hier gerade fröhliches Korrekturlesen und Begriffe-Ersetzen, aber es schaut immerhin sogar nach was aus.
Danke an Euch Kommentatoren.
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Ansku
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16:01
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nursohalt
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Retterchen

Was inzwischen unentbehrlich und zur Sucht geworden ist so alles mir den Magisterarbeitsalltag versüßt und manchmal auch rettet.
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Ansku
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14:28
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Freitag, 19. September 2008
Lacher des Tages
Britney S.:
"Ich bin für die Todesstrafe. Ich finde, wenn jemand etwas Schlechtes tut, dann sollte er dafür dementsprechend bestraft werden, damit er es für das nächste Mal lernt."
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Ansku
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17:27
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O'zapft is'!
Ab heute, sehr bald schon, in einer knappen Stunde beginnt wieder der Ausnahmezustand. Die fünfte Jahreszeit in dieser Stadt.
Extra dafür wurde erst gestern eine Oktoberfest-Knigge herausgegeben. Wichtigste Erkenntnis: "Trinken Sie nicht schneller als ihr Chef."
Die Hutmode der betrunkenen Gesellschaft jedoch übertrifft an Geschmacklosigkeit sogar die der feinen Gesellschaft in Ascot oder Baden-Baden. Blumen auf dem Kopf? Das war gestern, heute laufen wir lieber gleich mit einem ganzen Bierfass auf dem Haupt herum!![]()
![]()
Ein weiteres, sehr amüsantes Merkmal dieser Zeit auch dieses: Züge, S-Bahnen und U-Bahnen sind grundsätzlich, zu jeder Tageszeit überfüllt, die Aussicht auf einen Sitzplatz kann man sich eigentlich besser für die kommenden 16 Tage abschminken. Trotzdem passiert immer wieder dieselbe, lustige Geschichte: Man steht in der U-Bahn, nein eigentlich wird man gestanden wie eine Sardine in der Büchse. An der nächsten Haltestelle drängen sich noch mehr Leute in den Waggon, es wird geruckt und geschubst was das Zeug hält. „Einer geht noch… einer geht noch rein…“ Die Türen schließen sich, der Zug fährt weiter. Nach einem kurzen Moment der Erleichterung blicken sich die Neuankömmlingendazugequetschten dann um und der Blick fällt auf… die einzig leere 4er-Sitzgruppe im Waggon. Schnell wird sich noch umgeschaut, nur pro forma, ob irgendeine Oma vielleicht anwesend ist, die man vorlassen sollte. Aber auch die Omas stehen alle, trotz leerer 4er-Sitzgruppe. Who cares, denkt sich der Fahrgast und fängt lustig an, sich von der Waggontür durch den gesamten Eingangsbereich bis zum Sitzbereich durch eine Mauer aus Menschen zu quetschen, auch blaue Flecken werden dabei gerne in Kauf genommen und bis man das geschafft hat, ist eigentlich sowieso der Zug schon bei der nächsten Haltestelle angekommen, wo die nächsten Sardinen in die Büchse gequetscht werden. Natürliche Fluktuation, sozusagen.
Nun ja, eine weitere Station später, schließlich und endlich hat der Fahrgast es dann geschafft, erleichtert steht er vor der leeren 4er Sitzgruppe, will sich gerade setzen, doch da…
bemerkt er gerade noch rechtzeitig die Hinterlassenschaften eines gerade vorausgegangenen Bierzeltbesuches. Ein entsetzter Blick, schnell umgedreht und betont lässig in die andere Richtung gestarrt, doch das Grinsen des gesamten Waggons ist auch im Rücken zu spüren. Inzwischen sind neue Passagiere hinzugekommen, die sich von der Eingangstür aus vorsichtig umsehen und deren Blick zufällig auf die leere 4er Sitzgruppe… Können Sie Sich vorstellen, das passiert dann hier die kommenden 16 Tage tausendmal täglich. Sollten Sie also planen, in den kommenden zwei Wochen mal hier in der schönen Landeshauptstadt vorbeizuschauen, mein Tipp, wichtige als sämtliche Oktoberfest-Knigge: Halten Sie sich von leeren 4er Sitzgruppen fern, fliehen Sie lieber ans andere Ende des Waggons (soweit das möglich ist).
(Und noch was, falls Sie lieben Volksfeschtl-Fans planen, hier demnächst mal vorbeizukommen, melden Sie Sich vorher bei mir. Ich bin gerne dabei, beim größten Volksfeschtl der Welt, ich freu mich nämlich trotzdem irgendwie gerade riesig auf diesen ganz normalen Wahnsinn! Sobald ich abgegeben habe.)
Ach ja, und Prost!
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Ansku
um
17:27
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Frau Ansku
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Erstes Opfer
Lieblingsjeans passt nicht mehr um das in der Magisterzeit angefutterte Hüftgold.Ich hab ja schon fast drauf gewartet. So was Doofes.
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Ansku
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17:27
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Frau Ansku
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frisch
Der "frischgepresste" Saft aus dem Supermarkt ist so frisch, dass er noch Fruchstückchen drin hat.Dann merkt man auch nicht mehr dass er wahrscheinlich schon einen halben... einen.. drei Tage im Supermakrt gestanden hat.
Aber trotzdem legga!
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Ansku
um
17:27
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nursohalt
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Willkommen
Frau Barcomi in der schönen bunten Bloggerwelt. :))
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Ansku
um
17:27
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kulinarisches
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Mittwoch, 17. September 2008
Oh.
Sonnenschein! Ich wollte schon Vermisstenanzeige stellen...
Ich weiß schon, warum ich meine Magisterarbeit im Sommer schreiben wollte und bis jetzt hat das ja auch offensichtlich hervorragend geklappt. (Wer war das nochmal, der mich als Streber bezeichnet hat, weil ich drei Wochen vor Abgabe mehr oder weniger mit Schreiben fertig war???)
Heute ungefähr doppelt-vierfach so beschwöngt wie die letzten Tage. Einen wunderschönen Donnerstag Euch da draußen!
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Ansku
um
16:29
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Rechtschreibung II
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare, Ihr Lieben! Wie gesagt, ich wollte mal hören, wie so rundherum die Stimmung ist, ob ich die einzige bin, die bei dem Thema leicht verwirrt ist und ob die Leute gewillt sind, sich an die Regeln zu halten und ob man überhaupt weiss, was jetzt richtig ist und was nicht. Ich sehe schon, der Großteil der hier Anwesenden versucht, nimmt es eher locker, wenn es denn sein muss, kann man aber auch Duden-konform. R.E.S.P.E.C.T!
Wie dem auch sei, ich versuche meist, etwas zu finden, was irgendwie richtig ist und im Übrigen (hier nach neuer Rechtschreibung :) ) werden ab nächster Woche mal ganz fies meine Eltern, insbesondere meine Mutter zum Korrekturlesen eingespannt. Rechtschreibprogramme helfen leider bei mir nicht wirklich viel, zu viele Fachbegriffe, Fremdwörter und Zitate aus anderen Sprachen. Ihr müsstet mal meine Arbeit jetzt sehen, da is so gut wie nur rot und der Anteil an Tippfehler dabei ist minimal, wirklich! *lach*
Eine Geschichte hab ich noch: Ich erinnerte mich gestern beim Schreiben des Beitrags daran, wie bei uns in der Schule die neue Rechtschreibung eingeführt wurde. Ich war damals in der achten Klasse und fand das Ganze über alle Maßen bescheuert. Der Grund dafür ist nicht nur mein Sprachempfinden, vielmehr lag das daran, dass am Anfang der achten Klasse unser Deutschlehrer sich vor die Klasse stellte und verkündete, der Rechtschreib- und Grammatikunterricht sei hiermit abgeschlossen, ob wir noch Fragen hätten. Denn ab jetzt müssen wir alles können und alles wird ab jetzt als Fehler gezählt. Wir in der Klasse sahen uns an, schweigend, erwachsen, wissend und dann sagten wir, nein, keine Fragen mehr. Damit war Rechtschreibung für mich erstmal gegessen. Ein halbes Jahr später kam die neue Rechtschreibung. Eine junge Referendarin hatte die ehrenvolle Aufgabe, uns damit vertraut zu machen und traf (zumindest meinerseits) auf pure Sabotage. Ich ärgerte mir ein Bein aus, weil ich jetzt, gerade wo ich ein halbes Jahr zuvor so wissend und erwachsen genickt hatte, jetzt alles nocheinmal von vorne lernen darf. In der Pause danach gab es EIN Diskussionsthema auf dem Schulhof, ich erinnere mich genau an die Szene. Der Deutschunterricht ging weiter, aber ohne mich, ich hatte keine Lust, auch nur im entferntesten dem Unterricht und diesem doofen Rechtschreibkram zu folgen, stattdessen zeichnete ich Pferde in mein Heft. Es war die Stunde mit ss und ß, zufälligerweise blieb irgendwie in meinem Kopf hängen, dass man 'muss' und Fuss' und sowas ab jetzt mit zwei ss schreiben soll, aber mehr auch nicht und mehr verstehe ich bis heute nicht davon, was die Motivation für diese Änderungen ist.
In der nächsten Stunde kam dann eine Ex(temporale, unangekündigte Prüfung), über ss und ß. Ich hatte null gelernt, null Ahnung und bis auf 'muss' und 'Fuss' habe ich damals das erste Mal in meinem Leben in einer Prüfung nur geraten, aber es war mir sowas von egal, denn neue Rechtschreibung und ich, das würde ja eh nichts werden.
Note: 1-
Soviel jetzt zum Thema pubertäre Möchtegern-Revolte :) und zu meinen Rechtschreibkenntnissen. Ich schätze mal, ich verleg mich dann wieder auf die Fremdsprachen. ;)
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Ansku
um
16:29
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Frau Ansku
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Rechtschreibung
So allmählich geht es über in die Korrekturphase und ich fange langsam an, mich statt mit inhaltlichen auch mit formalen Problemchen herumzuschlagen, Zeichensetzung, Groß- und Kleinschreiben, überhaupt Rechtschreibung. Da war doch was! Aber wie denn nun eigentlich mit ss oder ß? Groß oder klein? Getrennt oder zusammen? Und welcher Version ist jetzt eigentlich gerade die neue, die alte oder die aktuelle? Muß/ muss ich mcih jetzt immer danach richten, auch wenn ich es für Mist halte? Fragen über Fragen, die ich mir momentan so stelle, deshalb kam mir vorhin in den Sinn, dass es ganz interessant wäre, zu wissen, ob andere sich immer konsequent an die Vorgaben halten
Wie haltet Ihr das mit der Rechtschreibung? Schreibt Ihr nach der neuen oder nach der alten? In diesem ganzen Wirrwarr und Hin-und-her die letzten Jahre, habt Ihr Euch immer an das gehalten, was "gerade aktuell und vorgegeben" war? Oder schreibt Ihr stur so, wie Ihr es gelernt habt und kocht Euer eigenes Süppchen. :) Ich hab jetzt grad keine Lust, extra hier eine Umfrage rechts einzufügen, aber ich freu mich natürlich über Kommentare, Meinungen und Tendenzen, ob die Mehrheit eher so schreibt, wie es ihr grad unterkommt oder doch immer brav regelkonform.
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Ansku
um
16:29
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nursohalt
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Direkter Vergleich
Ich habe heute durch Zufall beim Stöbern in der größten finnischen Zeitung herausgefunden, dass die Abituraufgaben, die ja in Finnland zentral gestellt sind, auch im Internet veröffentlicht werden - natürlich NACH den jeweiligen Prüfungen! Da bin ich dann doch wirklich neugierig geworden, ob die Pisa-Abräumer jetzt so gewaltig besser sind als wir "Dummen" und hab mir das gleich mal angeguckt. Heute war Mathe dran. Doof nur, dass bei mir das Abitur schon so lange her ist (ja, lacht nur, aber sechseinhalb Jahre sind es immerhin schon) und doof, dass ich kein Mathe kann. Aber neugierig bin ich jetzt doch geworden. Mal sehen, entweder ich frag den kleinen Bruder (ui, finnische Matheaufgaben übersetzen, das wird lustig. Ich verstehe so ungefähr, worum es geht, aber weiss ja noch nicht einmal mehr auf Deutsch diese ganzen Fachbegriffe, Wurzel, Funktion, und wie hieß nochmal das Ding mit dem Römerwall??? ;) ) oder ich such mir was anderes raus. Aber Finnisch bzw. Deutsch taugt auch nicht so wirklich als Vergleichsobjekt... ;)
Wie gesagt, ich bin neugierig, was und wie woanders gelernt wird, wenn ich jetzt schon einmal den direkten Vergleich habe. Ich werde berichten.
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Ansku
um
16:29
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Frau Ansku
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Dienstag, 16. September 2008
Opa
Heute hat eine ganz besondere Person Geburtstag. Und weil diese Person auch der älteste Leser dieses Blogs ist, will und darf ich das nicht unerwähnt lassen.
Sein verschmitztes Lächeln, wenn er eine Überraschung für mich hat; viele Spaziergänge mit dem Hund und viele schöne Gespräche dabei; zwar selten, aber kostbar: gemeinsames Frühstück in der Küche; unzählige Nachmittage, die ich als Kind hier verbracht habe, im Garten und in unserer blauen Sandmuschel; mein neues, gemütliches Zuhause hier im Haus meiner Großeltern; seine aufmunternden Kommentare in meinem Blog damals in Finnland, wenn es mir nicht gut ging und das Heimweh mich arg geplagt hat; Großzügigkeit; im Keller beim Heimwerken (der kleine Bruder und ich haben mal ein ganz komisches sackkarrenartiges Ding gefunden und mein Opa hat uns geholfen, daraus eine Art Roller zum Draufsitzen und Anschieben zu bauen); Hilfsbereit; begeisterter Internetsurfer und Blogleser (ich hab damit immer in Finnland vor meinen Kollegen angegeben, dass mein jetzt 87jähriger Opa in meinem Blog Kommentare hinterlässt).
Das und noch viel mehr ist mein Opa.
Alles Liebe und Gute zum Geburtstag.
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Ansku
um
11:54
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gefeiertes
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.
Wäre ja auch sehr komisch gewesen, wenn eine Backaktion von mir ohne Pannen abgelaufen wäre.
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Ansku
um
11:50
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Fiesigkeiten des Alltags
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Montag, 15. September 2008
Motto der Woche
"MÖGLICHERWEISE wird alles gut." (Zitat by die beste und liebste Finnischlektorin, die wo gibt)
Ich hoffe plane, dass dies die letzte Woche sein wird, in der ich mich mit Grammatikalisierungsketten, kaukasischen Sprachen und Source-Target-Transformationen herumschlagen muss... Ich freu mich ja schon sooo sehr auf diese ganzen letzten Deppenarbeiten Minijobs, z.B. Tippfehlerkorrekturen, Inhaltsverzeichnis einfügen etc. Es kommt. Irgendwann. Möglicherweise. ;)
In diesem Sinne, einen guten Start in eine verregnete Woche! Rise and shine!
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Ansku
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09:22
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nursohalt
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Samstag, 13. September 2008
Bräuche
Meine Mutter hat uns als Kinder beigebracht, dass man, wenn man wo eingeladen war, am nächsten Tag dort nochmal anruft und sich bedankt und sagt, dass es schön war. Ich hab das meistens gemacht und auch gerne gemacht, aber wie sovieles ist irgendwann auch dieser Brauch in Alltagschaos und Hektik untergegangen. Vor einiger Zeit dachte ich mal, dass das eigentlich jammerschade und sinnlos ist. Es ist doch ein netter Brauch, sich noch einmal für die Mühen zu bedanken. Fühlt es sich nicht komisch an, sich nach einem netten Abend zu verabschieden und am nächsten Tag so zu tun, als wäre nichts gewesen? Ist nicht ein Zeichen von Wertschätzung sowohl dem Freund als auch sich selbst gegenüber, dass man sich die fünf Minuten Zeit für einen Anruf (oder auch meinetwegen die moderne Version: eine SMS schicken) nimmt, trotz Alltag und Stress?
Genauso fiel mir vorhin ein, dass ich früher als Kind meistens Bücher mit einer kleinen persönlichen Widmung des Schenkers vorne drin bekommen habe. Meine Mutter hat fast immer ein paar liebe Sätze in das Buch geschrieben, von Verwandten habe ich meistens ein Buch mit Widmung bekommen und auch oft so von Freunden etc. Auch das ist doch eigentlich ein schöner Brauch, aus demselben sinnlosen Grund untergegangen wie der Anruf am Tag danach. Was macht es für einen Unterschied im Zeitaufwand, ob man ein Buch in Papier einwickelt und dem Beschenkten in die Hand drückt oder ob man kurz ein paar liebe Worte hineinschreibt und dem Geschenk so die persönliche Note verleiht? Mein Fazit daher: Öfters mal kurz innehalten im wuschigen und verschwurbelten Alltag, denn soviel Zeit für ein paar nette Worte muss sein.
Leider ist mir das gerade erst eingefallen, als ich das Geschenk schon eingepackt hatte...
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Ansku
um
18:09
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Ein Beitrag für Tunisiana
Frau Tunisianna beschwerte sich vorhin beim gemeinsamen Kaffeetschko und Bücherstöbern, dass heute hier noch kein Beitrag erschienen ist. ;) Also bekommt sie einen Beitrag.
Wie schön, dass wir uns damals begegnet sind. Wie schön, dass wir uns nie aus den Augen verlieren, wie es so oft im Leben passiert, wenn Wege sich verändern und auseinander gehen. Wie schön, dass wir immer wieder da anknüpfen können, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Wie schön, dass Du da bist.
Bitteschön, das ist für Dich!Etwas blöderes hab ich so schnell nicht finden können. :D
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Ansku
um
17:40
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nursohalt
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Freitag, 12. September 2008
nicht gesellschaftsfähig II
Ihr Besuch war wunderschön und auch sehr hilfreich - hier wird jetzt noch einiges nochmal genauer durchdacht und auch ein bisschen was umgeschmissen und rausgeschmissen umstrukturiert, aber nichts wirklich grundliegendes und dramatisches. Ich glaube zu wissen weiß jetzt, wo es langgeht und bin sogar wieder etwas beschwöngt. :)
So schön es war, weil wir uns Ewigkeiten nicht gesehen haben und natürlich dementsprechend viel zu quatschen hatten, ich bin jetzt etwas müde. Ich bin es nicht mehr gewohnt, länger als ein paar Stunden am Stück zu reden. :D
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Ansku
um
17:46
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Donnerstag, 11. September 2008
Scheinheiligkeit hat einen Namen
Sarah Palin.
Oder irre ich mich da? Leute mit Doppelmoral liebe ich ja sowieso gaaaanz besonders...
Trotz alledem: Der unschlagbare Vorteil für McCain liegt wohl darin, dass er jetzt überhaupt einmal etwas Aufmerksamkeite in den Medien bekommt. Ein kleines "Skandälchen" hat bisher noch nie niemandem geschadet.
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Ansku
um
10:15
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Fiesigkeiten des Alltags
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Heute
Freundschaft ist, wenn sie 61 km mit der überteuerten Bahn in die große Stadt fährt, um sich meinen fabrizierten Blödsinn anzuhören mir bei meinem Magisterarbeits-Chaos zu helfen. Liebe S., auch wenn Du das hier vermutlich nicht liest, ich bin Dir so unendlich dankbar. Ich freue mich riesig, Dich endlich wiederzusehen und ich hoffe, danach seh ich wieder klarer.
Und dann wird heute abend schön essen gegangen und Wiedersehen zelebriert. :)
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Ansku
um
08:32
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Frau Ansku
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Stelldichein
Finnougrisches Stelldichein: Finnland gegen Deutschland 3:3 und der Schiedsrichter ist ein Ungar. Spannend wars.
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Ansku
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08:28
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nursohalt
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Mittwoch, 10. September 2008
Sehr geehrter Herr Professor Thießen,
von der Universität Chemnitz. Ich kann Sie ja verstehen. Uns allen - und besonders der ehrliche arbeitenden Bevölkerung gehen Hartz-VI-Empfänger im Stil von "Florida-Rolf" gehörig auf den Keks. Immer fleissig zum Amt laufen und die zehndrölfzigste Stütze einkassieren, um noch das neue iPhone schnieke Handy finanzieren zu können, aber sonst nichts auffe Reihe kriegen, schon mal gar nicht arbeiten. Vielleicht werfen Sie aber einfach mal einen Blick auf das Gesamtbild und sehen, dass es auch einen großen Teil WIRKLICH armer Menschen und Familien gibt, die keine Chance haben, die sich bemühen einen Job zu finden, aber jedes Mal scheitern. Diese Menschen drehen jeden Cent zehnmal um und leben oftmals ab dem 20. des Monats auch von Nudeln und Brot, etwas was Sie und ich uns gar nicht vorstellen können, wenn wir mal eben in den Supermarkt springen, um zum Abendessen noch schnell ein leckeres Weinchen und ein paar Antipasti besorgen. Falls Sie sich das nun wirklich nicht vorstellen können, kleiner Tipp: Schauen Sie sich mal Raus aus den Schulden oder Die Super Nanny oder derartige Sendungen an, da werden manchmal solche Familien gezeigt.
Und solchen Menschen wollen Sie noch weniger Geld geben? Diese Menschen sollen Leitungswasser statt Sprudel trinken. Ich meine, es ist toll, dass Sie so sparsam veranlagt sind, aber könnten Sie auch wirklich mit 132 Euro im Monat auskommen? Könnten Sie mir vielleicht mal zeigen, wie das geht? Würden Sie, Herr Professor, für ein paar Monate auf jeglichen Luxus verzichten und uns allen vorleben, wie man so toll sparsam sein kann? Würden Sie dann auch ihren Weinkeller abschließen und Leitungswasser statt edlen Dornfelder trinken? Würden Sie selber?? einkaufen gehen und im Supermarkt stehen und rechnen, ob das Geld noch für eine Packung Brot reicht? Würden Sie ihre Mitgliedschaft im Golfklub kündigen und auf Pokerabende oder was auch immer Sie für Hobbys haben verzichten? Würden Sie Ihr spritfressendes Auto verkaufen und stattdessen einen billigen, sparsamen Kleinwagen anschaffen? Würden Sie zum Campen fahren oder würden Sie sogar ganz auf Urlaub verzichten? Womit würden Sie die warmen Pullover kaufen, die Sie im Winter so wärmstens statt vollaufgedrehter Heizung empfehlen? Haben Sie ein Haus? Wieviel frisst das eigentlich an Energie?
Lieber Herr Professor, wenn Sie mir alle diese Fragen beantworten können und dann immer noch ein erfülltes, zufriedenes Leben führen können, dann, da bin ich mir ziemlich sicher, wäre jeder Hartz VI Empfänger und ich auch sofort dabei bei Ihrer tollen Idee. Sparen müssen wir schließlich alle und es muss ja nicht immer Luxus sein. Was ist eigentlich Luxus??Ansonsten öfter mal die Klappe halten, wenn man nichts davon versteht.
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Ansku
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08:23
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übern Tellerrand
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Dienstag, 9. September 2008
Entweder oder
Entweder morgen wird mal eben die Welt verschluckt oder ich hüpf wieder fröhlich italodisco-singend mit meiner ausgedruckten Arbeit herum.
Ma weiss es nüsch, deshalb sag ich jetzt einfach mal tschökes und gute Nacht und falls es doch passieren sollte, wir treffen uns dann wieder Milchstr. Nr. 8539js8tv, 73209csil Andromedanebel, okay?? Ich zähl auf Euch, ich hab keine Lust alleine da im Weltall herumzufliegen so ganz ohne unsere nette Plauder- Lästerrunde hier! :D
(Morgen vormittag wird ausgedruckt und zum ersten Korrekturgang von vielen übergegangen.)
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Ansku
um
23:06
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Frau Ansku
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Kann mir mal jemand...
...sagen, warum es mir letzte Woche so klasse und rischtisch tschakka-alles-super-felicita ging und jetzt urplötzlich diese besch***ene Das-ist-alles-komplett-Müll-was-ich-geschrieben-habe-und-das-wird-sowieso-alles-nichts-und-ich-bin-total-verwirrt-Phase losgeht. Ich mein, war ja zu erwarten, oder? Aber gebraucht hätt's das trotzdem nicht.
(Kadda, geniess es, wer weiß wie lange es anhält. :D Tschakka!)
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Ansku
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17:33
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Fiesigkeiten des Alltags
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Nicht-MA-Content
Für alle, die sich "wundern", dass es hier in letzter Zeit etwas so ganz ein bisschen überhaupt nicht magisterarbeitslastig ist: Ich kann auch anders! Deshalb heute mein Beitrag zum Thema: Diplomarbeit
Mein Vater hat damals im schönen Westfalen (Paderborn) Betriebswirtschaftslehre studiert. Er hält sich immer relativ bedeckt, was damals so alles gelaufen ist in der guten alten Zeit ;) , aber eine Geschichte erzählt er dann doch ganz gerne immer wieder. Eines schönen Freitagabends war er wohl mit Freunden auf Kneiptour unterwegs zu einer Kneipe, als sie plötzlich und unerwartet in besagter Kneipe eine entfernte Bekannte auflasen trafen, die völlig in Tränen aufgelöst und feddisch war. Genaueres Nachfragen ergab dann, dass diese Freundin - Pädagogikstudentin - am folgenden MONTAG den Termin für die Diplomarbeitsabgabe hatte und schlicht und einfach noch kein einziges Wort geschrieben hatte. Nichts. Mein Vater und seine Freunde überlegten also und kamen zu dem Schluss, dass sie diesem Mädel helfen wollten. Also sind sie nach Hause in die Studentenbude und dann haben die angeblich das ganze Wochenende durchgearbeitet, und - wenn ich mich richtig erinnere - mit vier Leuten bis Montag früh eine komplette Diplomarbeit in Pädagogik auf die Beine gestellt. Man muss sich mal vorstellen, mein Vater, seines Zeichens BWLer mit Haut und Haaren, schreibt "mal so eben" innerhalb von drei Tagen eine viertel Diplomarbeit in Pädagogik. :D
Das Allerunglaublichste daran: Das Mädel hat eine glatte Eins bekommen. :)
(Falls sich jetzt jemand fragt: Ja, ich habe schon mehrmals tausende Male versucht, meinen Vater zu überreden, dass er meine Arbeit schreibt, aber er will einfach nicht. Völlig aussichtslos.)
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Ansku
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09:06
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nursohalt
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Montag, 8. September 2008
MA-Schnöpselpöpsel
* Warum ka**t mein Word2007 JEDES.MAL ab, wenn ich etwas mit der Suchfunktion suchen will? Zuerst dachte ich es liegt an der übergroßen Datei, heute nachmittag aber auch bei einer verhältnismässig kleinen Datei passiert. Ich habe keine Lust jedes Mal bis zu 50 Seiten nach einer Stelle abzusuchen. Ansonsten funktioniert alles tadellos.
* Leute, auch wenn Ihr sonst nichts von Sprachwissenschaft versteht, bitte merkt Euch alle mal: Chomsky ist unverständlich, unlogisch, blöd und Scheißewachsinn. Und jetzt bitte noch mal alle im Chor! "Chomsky ist unverständlich, unlogisch, blöd und Scheißewachsinn. "
Danke, sehr gut! :)
* Vorhin über einem Werk, welches deutlich als Chomsky-Anhänger Nachgeplapper zu identifizieren war, fast ausgeflippt, so unverständlich und plöd war das.
* Nicht nur in der Erziehung, auch in der Wissenschaft muss man Grenzen setzen, vor allem wenn man ein so umfassendes und allgemeines Thema beschreibt wie ich. Alles geht nicht, da mögen die Verben in der Sprache von Hinter-Timbuktu noch so spannend sein, irgendwann ist Schluss. Besonders schwierig wird das Grenzen setzen aber dann, wenn man gefühlt keine klare Argumentationslinie hat, anhand derer man entscheiden könnte, was passt und was nicht...
* Glücklich sieht anders aus heute, aber vorhin beim Chomsky, da hätte ich beinahe geschrien hat's mir gereicht und ich hab kurzerhand alles hingeschmissen liegengelassen und bin spazierengegangen und irgendwie hilft sowas immer hammerst toll viel.
* Jetzt geht's wieder weiter besser.
(* Ist jetzt aber gaaar nicht so, dass dieser Blog zu magisterarbeitslastig wäre, oder? Neee, überhaupt nicht, meint Ihr doch auch, oder???) :D
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Ansku
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18:10
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Fiesigkeiten des Alltags
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most wanted
Der meistgesuchte Gegenstand in diesem Haushalt ist zur Zeit der USB-Stick. Fast täglich benutzt - ich bete glaube immer noch fest daran, dass der große PC-Absturz an mir vorbeirauscht, aber ich bin ja nicht plöd und verlass mich auf Beten Glauben - und trotzdem jeden Tag aufs neue spurlos verschwunden. Immerhin hab ich zwei USB-Sticks, aber einer ist immer wech. ;)
Auf auf, in eine neue Arbeitswoche, Ihr lieben fleissigen Leute da draußen! Positiv motiviert, mit Aussicht auf ein baldiges Etappenziel, mit Sonne draußen und im Herzen und mit viel "Felicitá" im Ohr!
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Ansku
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10:25
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Fiesigkeiten des Alltags
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Sonntag, 7. September 2008
Tunte
Gestern abend auf der Geburtstagsfeier eine echte, lebendige, richtige Tunte live und in Farbe gesehen, so richtig wie ausser Gucci-Boutique entlaufen mit *wasweissichfürneMarke*-Handtäschchen und Fluppe inner Hand, war auch mal sehr interessant. Und wieder einmal die Erkenntnis gewonnen, dass Profilierungssucht keine Grenzen kennt:
Zum Geburtstagskind: "Du solltest Dir mal eine RICHTIGE Frisur zulegen, einen Kurzhaarschnitt."
Zu uns: "Und? Woher kennt ihr denn das Geburtstagskind? Vom Straßenstrich?" *aaahahahaa* "Nääää, ahahaa, war ja nur 'n Scherz. Wirklich. War ja nur 'n Schääärz..."
Zu meiner Freundin, die jetzt nach Wien geht und einen (wie ich finde sehr interessanten) Studiengang namens "Internationale Beziehungen" (ganz grob: Es geht um das Nord-Süd-Gefälle, Entwicklungsländer und wie man Entwicklungshilfe sinnvoll aufzieht.) anfängt: "Ach, Du studierst Arbeitslosigkeit!"
*Ja, und Du bist es wahrscheinlich schon, oder?*
(Wir nahmen dann mal zu seinen/ihren??? Gunsten an, dass er/ sie vorher schon so ein kleines weißes Schmackofatz für die Nase konsumiert hat.)
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Ansku
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12:43
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nursohalt
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Samstag, 6. September 2008
Mieses Karma
Reinkarnation is wirklich mal richtig bescheuert! Da wird man nur wegen so ein bisschen blödem Karma gleich von einer herabstürzenden Weltraumtoilette aus der ISS erschlagen und wird als Ameise wiedergeboren. Und wenn man dann gerne ein bisschen gutes Karma sammeln möchte, um wieder als Mensch auf diese Welt zu kommen, dann ist das nicht so wirklich einfach, denn wie bitte will man in einem Ameisenhaufen gutes Karma zu sammeln. So eine klitzekleine Ameise, die soll Gutes tun und positiv und selbstlos auf die Umwelt einwirken, aber direkt daneben die Ameisenkönigin, ein solches Musterbeispiel an Selbstlosigkeit, dass sie vor der drohenden Überflutung des Ameisenhaufens mit ihren sämtlichen Liebhabern flüchtet, aber das restliche Ameisenvolk kann gerne mal eben untergehen? Kann mir das mal jemand erklären, was daran gutes Karma sein soll? Aber dafür wird man halt von einem Menschen mitverspeist, und weil man ja in diesem kurzen Leben keine Zeit hatte, Karmapunkte zu sammeln, auch gleich nochmal als Ameise wiedergeboren. Nullrunde, alles nochmal von vorne, alle nochmal an den Start. Kann man es damit als Segen betrachten, wenn man irgendwann nach langem, mühvollem Karma-Punkte-Sammeln als Meerschweinchen wiedergeboren wird? Oder als Kater? Fragen über Fragen. Und dann auch noch dieses Großmaul von Buddha, mit dem man sich bei jeder Inkarnation von neuem herumschlagen muss...
Ich kann jedenfalls jetzt kein Fleisch mehr essen, weil ich Angst habe, dass es ein wiedergeborener Kaiser Ludwig der II sein könnte und ich womöglich als Strafe für meine Fress- und Selbstsucht dann als Darmbakterie wiedergeboren werde, aber trotzdem empfehle ich sehr, dieses Buch zu lesen. ;)
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Ansku
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17:58
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literarisches
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Italo-Disco
Ich fast meine halbe Kindheit in Italien verbracht. Nein, eigentlich waren es die Sommerferien, aber wir waren immerhin jedes Jahr mindestens einmal ausgiebig in Italien - sozusagen gezwungenermaßen. :) Für uns Kinder war das Abenteuer-Urlaub pur. Meistens sind wir mitten in der Nacht losgefahren, oftmals auch mit umgeklappter Rückbank und großem Schlaflager für die Kinder (Das da aber wenig mit Schlafen war, ist klar oder?) und waren früh morgens schon bei Sonnenaufgang über den Brenner. Dann gab es auf einer ganz bestimmten Area Servizio, die wunderschön am Berg liegt, den ersten Cappucino und die ersten Paninis. Zwei- oder dreimal wurde es besonders spannend, weil bei der Abfahrt noch nicht einmal das Ferienziel bekannt war, einfach Auto vollpacken und los! und der Abenteuerurlaub für den lieben Nachwuchs ist schon inklusiv mit dabei. ;) Einmal haben wir einfach bei Milano, wo sich die Autobahn teilt abgestimmt "rechts oder links" und sind letztendlich auf Elba gelandet. Ein zweites Mal beschlossen wir, wir wollen auf eine Insel, also fuhren wir nach Livorno und nahmen "einfach das nächste Schiff, was kommt." Das fuhr nach Sardinien. Beides waren dann wunderschöne Urlaube.
Meistens jedoch waren wir im selben Ort, meistens auch mit befreundeten Familien, das war dann in Milano Marittima, bei der Paola, die ein wunderbares kleines Hotel betrieb und uns regelmässig verwohnte mästete. In diesem Ort gab es für uns unbegrenzte Freiheit, wir konnten machen, was wir wollten und uns bewegen, wo wir wollten. So haben wir uns mit Eis, Piadinas und Spaghetti vollgestopft, uns zehnmal am Tag über die damals noch existierenden "Strandneger" oder den Kokosnuss-Mann, der immer am Strand entlang lief und "COCOOO!! COOCOOLOCO! COOCOOO!!!" schrie amüsiert, sind 39mal am Tag mit dem Traghetto über den Kanal am Hafen gefahren und haben versucht, die vorbeifahrenden Ausflugsschiffe zu identifizieren.
Zwischendurch gab es immer in angemessenen Häppchen auch etwas Kultur und da Klein-Ansku auch 7 Jahre Latein gelernt hat, konnte sie sogar meistens noch ganz stolz etwas dazu beisteuern. Ging das mal nicht so gut mit uns Kindern und der Kultur, wurde einfach ein Badetag eingelegt oder ein Eis als Lockmittel angeboten. ;) Ich muss sagen, meine Eltern haben das wirklich super gemacht.
Seit drei Jahren jedoch hat es mich stets in den Norden verschlagen. Nicht dass ich was gegen Familienurlaub hätte, aber auch im Norden gibts schöne Strände, dazu noch diese wunderbaren hellen Nächte und vieles neue zu entdecken, davor war ich noch nie weiter als bis zur Nordsee. Ich brauchte die Abwechslung und ich habe ein bisschen zweite Heimat gefunden.
Seit diesem Sommer jedoch schlägt auf einmal wieder ganz doll die Sehnsucht nach Süden, Sonne, Meer und la dolce vita durch. Daneben natürlich auch immer "Heimweh" nach Finnland, aber irgendwie wird es doch langsam mal wieder Zeit für etwas anderes oder auch für eine Rückkehr zu den Wurzeln. Ich bin kein Strandurlauber mehr, ich glaube nach zwei Tagen nur herumliegen würde ich durchdrehen, aber so ein schmackofatz Cappucino auf einer Piazza, ein Abendspaziergang am Strand, eine ECHTE italienische Pizza und die imposanten, wunderschönen historischen Kulissen.... Ja, das hätte was. Zu doof, dass ich gerade ein "kleines bisschen" was anderes zu tun habe.
Also muss ich wohl vorerst meiner heute (im Auftrag von Mama) erstandenen CD "Hit-Giganten - Italo-Hits" vorlieb nehmen. Hier wird jetzt das Haus gerockt und Sommer-Feeling delüks zurückgeholt! Ti amo, Felicitá und ciao dolce vita!!!
Italo-Pop rockt. ;)
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Ansku
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16:22
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Frau Ansku
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Go raibh maith agat!!!

Vielen Dank, liebe Aoife, für diese schöne Karte! Ich hab mich sehr gefreut, vor allem darüber, dass Ihr Euch noch nicht verfahren habt. Kommt gesund wieder! ;)
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Ansku
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09:19
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Blogdings
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Freitag, 5. September 2008
groß oder doch klein?
Vorhin am Mittagstisch ist eine kleine Diskussion entbrannt, weil ich meine Eltern folgendes gefragt habe: Wenn ich in meiner Arbeit englische Fachbegriffe verwende, wie z.B. das Thema meiner Arbeit 'light verbs' - dafür gibt es keine deutsche Übersetzung, leichte Verben klingt einfach nur bescheuert und alles andere wäre sehr umständlich - und diese Begriffe in einem deutschen Satz verwende, schreibe ich die dann klein oder groß??? Ich hab sie am Anfang groß geschrieben, also 'Light Verbs', später dann hab ich mir gedacht, dass das ja englische Begriffe sind und hab ab dann kleingeschrieben, also z.B. in einem Satz:
"Zum ersten Mal wurden light verbs als solche von Jespersen (1965) bezeichnet"
Mein Vater ist derselben Meinung, dass man das klein schreiben muss, meine Mutter ist der Meinung, dass man es groß schreibt, weil es eingedeutschte Nomen sind. Ich bin mir momentan unsicher, ob die (neue? alte? welche denn eigentlich jetzt gerade?) Rechtschreibung da einen Unterschied zwischen (geläufigen) eingedeutschten Nomen wie z.B. 'Header' macht und (ungeläufigen) Fachbegriffen. Word 2007 behauptet übrigens, dass die Version 'Light Verbs' richtig ist und markiert mir alle kleingeschriebenen 'light verbs' rot. :)
Meine Mutter arbeitet in einer Personalabteilung und organisiert häufiger Fortbildungen, daher wird sie sich demnächst mit einem Deutsch-Coach in Verbindung setzen und nachfragen, aber mich würden trotzdem mal noch andere Meinungen interessieren, wie Ihr das seht und ob Ihr klein oder groß schreiben würdet.
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Ansku
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15:11
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nursohalt
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Geburtstagscharts
Hier und hier und allerorten schon gesehen und hier gemacht:
Als ich geboren wurde, da hörte Deutschland gerade:
Und Ihr so?
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Ansku
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09:37
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Blogdings
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Donnerstag, 4. September 2008
**pling*
Kennt Ihr diese Milch.schni.tte-Werbung, wo zwei junge, frische, fröhliche Mädels heimkommen und hat die eine Freundin DIE Idee, was sie zur Pause essen können. Sie geht zum Kühlschrank, legt Weizen, Honig und Milch rein, wartet etwas und dann macht es *pling* und die fertige Milchschnitte liegt im Kühlschrank.
Ich hab diese Werbung gehasst, während das nette junge frische Mädchen vor dem Kühlschrank auf das *pling* wartet, hätte ich sie am liebsten verprügelt und wenn dann das *pling* kommt, zieht es mir die Zehennägel hoch.
Der Nachfolger mit Magdalena als Super-Mami, die in trauter Idylle mit ihren süßen Kindern rythmische Sportgymnastik macht und dann in trauter Idylle mit ihren süßen Kindern Milchschnitte futtert, weil's ja sooo gesund ist, hat gutes Potential, genauso zu meinem persönlichen Agressor zu mutieren. Auch ohne *pling*.
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Ansku
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20:39
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Konsumleben
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glücklich
zur Zeit einfach nur wortlos und wünschlos glücklich
*dass mein Zeitplan aufgegangen ist und dass alles hier so gut und entspannt läuft
*dass ich Schatzsucher spielen darf und das jeden Tag ein bisschen mehr und dass ich das tun darf, was mir Spaß macht und dass es (meistens) immer noch Spaß macht und dass es irgendwie wie von selbst geht
*dass ich meine Familie habe, die mich an einem wunderbaren lauen Spätsommerabend abends um sechs mal kurz eben anruft und vom PC weg zu einem unverschämt leckeren Biergarten entführt
* dass ich mich jetzt gleich mit einer lange nicht gesehen Freundin treffe
* dass ich mich jetzt acht Monate lang vor dem September gefürchtet habe und jetzt feststellen muss, dass es gar keinen Grund gibt, sich zu fürchten
* dass dies mein Leben ist und dass es so ist, wie es ist.
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Ansku
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12:17
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Mittwoch, 3. September 2008
nicht verfügbar
Wenn jemand mich suchen sollte, ich bin heute abend leider nicht verfügbar.
Das wahre Leben geht wieder los. Endlich wieder fremdschämen! :D
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Ansku
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14:53
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Konsumleben
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Dienstag, 2. September 2008
Helden des Alltags
Die wahren Helden sind für mich Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, die acht Stunden lang im Lärm, Dreck etc. stehen und trotzdem immer gutgelaunt, positiv, fröhlich und niemals, wenn ich sie sehe, launisch sind. Die schuften bis zum Umfallen, womöglich für viel zu wenig Geld, aber dich sofort wiedererkennen und mit einem Strahlen und einem lockeren Spruch auf den Lippen begrüßen. So wie der italienische Schuster im nächstgelegenen großen Einkaufsparadies, der uns auch zum zweiten Mal hintereinander die während des Einkaufs schnell reparierten Schuhe in die Hand drückte und mit einem Grinsen meinte "Nein, nein, heute kostet nichts. War ja nur ganz kleine..."
Das sind für mich die wahren Helden des Alltags und es reißt mich jedes Mal wieder mit, verzaubert mich und flößt mir einen immens großen Respekt ein.Und sollte ich mal wieder irgendwann schlechte Laune haben, kann mich bitte jemand an diesen Post erinnern, ja? Danke!
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Ansku
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15:06
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nursohalt
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Auf Schatzsuche
Ich entdecke gerade so gaanz allmählich, dass dieses Chaos, welches sich meine Magisterarbeit schimpft, tatsächlich eine Art Argumentationslinie und Logik enthält, höchst unausgereift und im Detail noch sehr ungenau und verwörrt, aber ich erahne sie doch. Davon habe ich bis vor wenigen Tagen selber nichts gewusst. :))
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Ansku
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12:13
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Fiesigkeiten des Alltags
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Montag, 1. September 2008
Herbstanfang II
Die erste Kürbissuppe des Jahres.
Und obwohl sie sehr gut war, hätte ich gut noch ein paar Wochen darauf warten können. Mir wird bei Kürbissuppe immer so traurig-herbstlich zumute und das Gefühl steigt in mir hoch, dass der Sommer nun auch schon wieder vorbei ist.
Und um halb neun ist es schon wieder dunkel. Das ist das allerschlimmste.
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Ansku
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22:43
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nursohalt
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„Ich bevormunde Sie doch nicht etwa…?“
Das Gute an meinem Studium ist, dass ich quasi die Möglichkeit hab, überall in der Uni herumzustreunern und in allen Instituten mal hereinzuschnuppern, weil mich diese oder jene Sprache gerade interessiert. Es macht immer mächtig Spaß, hinter fremde Türen zu lauschen und bietet auch meist hervorragenden Blogcontent. ;) Heute war ich dann mal bei den Indologen vorbeimarschiert, weil ich für meine Arbeit ein paar Beispielsätze auf Hindi aus der Devanaghari-Schrift transliterieren (in lateinisches Alphabet umschreiben) musste und PAM! Volltreffer. Alle Klischees bestätigt.
Ich also da rein marschiert und erstmal hilflos auf dem Gang herumgestanden. Ziemlich bald kam eine nette ältere Frau auf mich zugetobt und fragt mich, ob sie mir helfen kann. Daher hab ich mein Anliegen vorgetragen und hab ihr es erklärt. Dass ich ein Semester in der Volkshochschule Hindi gelernt habe und dementsprechend wenig kann, aber Hilfe bei der Transliteration einiger Beispiele bräuchte. Sofort erklärte sie sich bereit zu helfen. Ab dann ging irgendwie alles sehr schnell und gleichzeitig auch sehr langsam. Sie bat mich in die Bibliothek, sah sich meine Unterlagen an, dann fiel ihr ein, dass wir uns ja auch setzen könnten. Wir setzten uns, sie sah sich den ersten Satz an. Dann fiel ihr ein, dass ich die korrekte Version ja auch auf Schmierpapier schreiben könnte, meine Kopie aus der Grammatik war schon ziemlich verschmiert, also sprang sie auf und holte welches aus der Schublade. Wir fingen an, den ersten Satz aufzuschreiben. Dann sagte ich etwas, aber das war wohl zu laut, da wir ja in einer (minikleinen) Institutsbibliothek waren. Daraufhin fiel ihr – ich glaube irgendwann aufgeschnappt zu haben, dass sie Hildegard heisst - ein, dass wir ja in den Nebenraum gehen könnten. Im Nebenraum angekommen, fiel ihr ein, dass ich mich ja in so eine Art Gästebuch doch bitte danke eintragen sollte, weil das Institut ist ja so klein und sie könnten jede Unterstützung brauchen, und bitte auch mit Uhrzeit, ja? Und die Uhr steht da auf dem Tisch, aber die geht sechs Minuten vor und…. Puuuh, ruhig durchatmen, OOOMMMM, ruhig bleiben, gutes Karma sammeln und mit Hilfe sämtlicher buddhistischen Götter meinen Namen und die Uhrzeit ins Buch schreiben. Dann wieder rüber. Wir setzten uns. Wir versuchten, den ersten Satz zu Ende zu transliterieren, doch schon steht Hildegard wieder und ist im Nebenzimmer, um zwei Wörterbücher zu holen, eines in Hindi und eines in Sanskrit, um mir das Alphabet der Devanagari-Schrift zu erklären und dass die Wörter im Wörterbuch anders angeordnet sind. (Ich hatte mal ein halbes Jahr Hindi-Unterricht, ich weiss das…). Ich nicke freundlich und versuche möglichst verständnisvoll auszusehen. Hildegard sitzt nun (endlich!) neben mir und ich habe Gelegenheit, zu bemerken, dass ihre Haare, die das kleine, fettige Schweinsgesicht umrahmen… nun ja, eigentlich kann man dazu nur Fett am Faden… Ihr wisst schon. Dazu hat sie eine hässliche Goldbrille aus den neunzigern und dazu noch eine überdimensionale Fie.lma.nn-Lupe. Ich fange an, die Sätze auf den Schmierzettel zu schreiben, doch weiter als einen halben Satz komme ich nicht, da hängt Hildegard mit der Lupe über meinem Blatt Papier und liest nach, was ich da geschrieben habe. Ein paar kleine Fehler oder Missverständnisse sind im Satz, die bessere ich aus. Hildegard fordert, dass ich den nun etwas verschmierten Satz neu in die Zeile darunter schreibe. Ich wundere mich, schreibe weiter und einen halben Satz später hängt wieder die Lupe über meinem Blatt. Und so geht dass dann zwei Stunden und dreißig Beispielsätze weiter und irgendwann fange ich nur noch an, die verbleibenden Sätze zu zählen und froh zu sein, wenn die Lupe wenigstens nur nach einem halben Satz, nicht nach jedem Wort über meinem Papier hängt (um danach wieder eine halbe Minute lang, die Stelle im Original zu suchen, an der wir gerade waren).![]()
Irgendwann im Laufe dieses langwierigen Prozesses erklärt Hildegard mir, dass sie das ja nur aus Vorsicht macht, weil sie selber immer so viele Flüchtigkeitsfehler macht und wenn jetzt in meiner Arbeit etwas falsch ist, dann fällt das auf sie zurück…. „Ich hoffe, dass ist okay für Sie. Ich bevormunde Sie doch nicht etwa…?“ Naaiihn, neiiin, ähäm, alles okay…
Neben unzähligen Diskussionen um Fehler, vergessene i-Punkte (wirklich! Das hab ich mir nicht ausgedacht!) und Tilden („DA über dem A, da gehört eine Tilde hin, so ein kleiner geschwungener Strich, sehen Sie hier in der Grammatik…“), Korrekturen und Erläuterungen, ob ‚ich‘ nun auf Hindi ‚mei‘ oder ‚mai‘ geschrieben wird, auch sehr erheiternd diese kleine Konversation: Im Hindi gibt es kurze und lange Vokale, die langen Vokale kann man auf zwei Arten schreiben. Entweder man macht über den Vokal einen Strich, z.B ā oder ī oder man schreibt zwei Vokale hintereinander, also aa oder ii, um zu zeigen, dass hier eine Länge ist. Ich hab nicht Indologie studiert, ich weiss demnach nicht, welches die korrektere, allgemein akezptierte Schreibweise ist, aber in vielen anderen Büchern habe ich die Variante mit Doppelvokal gelesen und um in meiner Arbeit eine gewisse Einheitlichkeit herzustellen, hab ich Doppelvokale geschrieben. Doch das war falsch, dann kam die Lupe! Nein, das dürfte ich nicht so schreiben, das wäre so nicht korrekt, das müsste man mit so einem Strich über dem a schreiben. (Hab ich mal erwähnt, dass ich Sprachwissenschaft studiere, Schätzchen und kurz vorm Abschluss stehen und daher WOHL WEISS WIE ICH EINEN LANGVOKAL NOTIERE UND DAS ZWEI A’s DURCHAUS ALS ZEICHEN VON LÄNGE ZU LESEN SIND!!!)
Nun ja, so lief das dann weiter. Später, irgendwann mal, als ich den Strich über dem i nachgebessert habe, kam wieder die Lupe und dann der Kommentar, dass da aber auch der Punkt über dem i wegmüsse. (Der Strich WAR DURCH den Punkt HINDURCH.) Ein anderes Mal konnte Hildegard meine a’s und o’s nicht unterscheiden, deshalb sollte ich den Satz nochmal schreiben, NUR zur Sicherheit, dass man das auch ja später lesen kann und dass das nicht dann unklar wäre und dann auf sie zurückfiele…. „Nicht, dass Sie jetzt denken, ich wollte Sie bevormunden…“ (Naain, naahaain, würd isch nie denken. Naiin, aber trotzdem reicht es, wenn ICH meiner Schrift lesen kann, okay? - Ich hab schon viele Komplimente bekommen, dass meine Schrift sehr schön und sehr leserlich wäre, so nebenbei.)
Irgendwann später kam eine zweite Frau rein, auch etwas älter, blonde lange Haare, eine kleine runde hässliche Sonnenbrille auf der Nase, später dann eine kleine runde hässliche Goldbrille auf der Nase und ein blaues seidenes indisches Gewand mit gelb seidener Hose dazu an. Frisch aus Bollywood entlaufen, toll! Hildegard fragt dann diese nette Komilitonin, ob sie mir mal helfen konnte, weil sie doch so gut Hindi kann. Wir diskutieren ein paar Minuten und am Ende dieser Diskussion geht es eigentlich nur noch um die Frage, ob ich denn will dass die Bollywood-Frau mir hilft und ich bejahre (Wozu wäre ich sonst bitte hier? Hauptsache irgendjemand hilft mir, es kann nur besser werden…) Die Frau setzt sich neben mich, ich erkläre ihr, was ich möchte, dass ich Allgemeine Sprachwissenschaft studiere und nur ein ganz kleines bisschen Hindi kann. Sie sieht mein Blatt, sieht die ganzen Fehler in meiner Übersetzung und ruft aus „Was für eine Zumutung!“ Danke auch, ich sage ersteinmal gar nichts. Gleich darauf fragt sie mich, wie weit ich schon im Studium bin (Das habe ich vor 2 min. gesagt, Magisterarbeit) und dann erklärt sie mir, dass der Ausruf aber natürlich nicht auf mich bezogen war, sondern auf die Tatsache, dass es vollkommener Blödsinn ist, Hindi in lateinische Schrift schreiben zu wollen, weil das nie genau sein kann und zu Missverständnissen führt und ganz schlimm ist das bei indischen Lieder und… (Du blöde Kuh, ich will das für meine Arbeit und was mit Euren indischen Liedern ist, ist mir schnurzpiepegal.)
Wir einigen uns dann darauf, dass sie mir nicht hilft (puuh, es konnte doch schlimmer kommen), weil sie nach eigener Aussage zwar Hindi sprechen kann, aber die Grammatik nicht („Das geht alles nach Bauchgefühl“. Wie beneidenswert.) Hildegard kommt zurück und wir übersetzen weiter. Das blau-gelbe Bollywood-Wesen macht sich einen Tee und setzt sich daneben. Kurze Zeit später kommt ein japanischer Austauschstudent, der heute seinen letzten Tag in München verbringt und sich verabschieden möchte. Hildegard und das Bollywood-Wesen scheinen den Studenten zu kennen und verabschieden sich recht herzlich von ihm. Naja herzlich kann man das beim Bollywood-Wesen schon nennen, denn da tönt es: „Also, es war nett, Sie kennenzulernen. Auch wenn wir uns nicht soviel zu sagen hatten, habe ich mich doch immer um Sie gesorgt…“ (Ich habe mir den Lachkrampf nur mit der Aussicht auf diesen Blog-Content verkneifen können, sonst wäre ich wohl gestorben.)
Während unserer Arbeit, die sich unendlich lange hinzog (Hildegard zwei Sätze vor Schluss: „Was? So schnell?“) blickte Hildegard zwischendurch immer wieder auf ein gelbes Tuch, auf dem mit rot etwas geschrieben stand. Zwischenzeitlich erklärte sie mir dann auch warum: Das sei eine Konzentrationsübung, die sie machen müsse, das wäre aber auch, um „bei sich selbst zu bleiben“. Aha, wohl eine ganz spirituelle oder muss ich Angst haben, dass dann sollte ich dort nochmal vorbeikommen, plötzlich keine Hildegard, sondern nur Edeltraut mit hässlicher Goldbrille vorfinde?? Na gut. Jedenfalls waren wir dann nach diesen kurzen Unterbrechungen sehr enthusiastisch bei der Arbeit und ich bedankte mich auch recht häufig und liebenswürdig für die Hilfe und dass sie sich soviel Zeit für mich nahm, woraufhin ich dann allerdings zu hören bekam: „Das macht gar nichts. Eigentlich ist die Bibliothek seit vier geschlossen, aber ich bin immer länger hier. Meistens bis viertel nach sieben. Eigentlich fast immer, aber manchmal auch bis viertel nach neun. Länger als bis viertel nach neun bleibe ich aber nicht, wenn ich hier alleine bin. Wenn also noch etwas sein sollte, Sie können jederzeit…“ (Klar, aber sicher. Ich komm‘ mal vorbei, viertel nach neun und dann diskutieren wir auch gerne über die indischen Volkslieder. Gerne doch!)
Irgendwie haben wir es dann bis zum Ende geschafft und nein, ich habe auch nicht geschrieen, als Hildegard und das Bollywood-Wesen beim letzten Beispielsatz noch ausführlich und unter Hinzuziehen eines weiteren Wörterbuches erläutern mussten, ob es nun anupasthit oder anupsthit oder anupasthiti oder anupsthit heisst und wollte, dass ich alle Varianten aufschreibe, nur zur Sicherheit... Ich habe tief durchgeatmet, mich gefreut, dass ich nicht sämtliche orthografischen und sonstigen Probleme der Indologie lösen muss, nicht heute und nicht hier, habe so schnell wie möglich mein Zeug gepackt, die Einladung zum Tee ausgeschlagen mit der Ausrede, ich müsste noch Bücher holen. Wer weiß, was die in ihrem Tee haben? und bin geflüchtet.
Leute, Hülfääää!!! Zwei Stunden und dreißig Sätze und ich bin wie gerädert. Wir von der Finnougristik haben uns bis jetzt immer gewundert, warum bei den Indologen ständig Räucherstäbchen brennen und es über den ganzen gemeinsamen Flur stinkt (Ich hasse Räucherstäbchen!) aber jetzt weiß ich es: Das hält man nur mit bewusstseinserweiternden Mitteln aus, da bei den Indologen.
Und ich, ich hab ab jetzt eine Antipathie gegen Lupen...
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Ansku
um
21:59
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Sprach(e)verrückt
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saluti da Italia
Natürlich fällt, wenn Eltern in Urlaub fahren, auch immer ein bisschen was fürs Kind ab. :) Heute: Schmackofatz und Kindheitsträume aus Italien.
links: Nescafe Gran Aroma, der leckerste Instantkaffee, den man sich überhaupt vorstellen kann. Ein Genuss, dafür lass ich sogar jeden normalen Kaffee stehen.
mitte: Nescafe Relax: entkoffeiniert. Ebenfalls der leckerste Instantkaffee, den man sich überhaupt vorstellen kann... Kann u.U. abhängig machen. ;) Und dazu noch gesünder fürs Herz.
(Was wiederum bei mir schon seit längerem die Frage aufwirft, warum eine Firma in zwei Ländern dasselbe Produkt verkauft, welches in dem einen Land zum Suchtfaktor werden kann und im anderen Land einfach nur mit einem Adjektiv sch..§%#%?#&$§+ grottig bezeichnet werden kann.)
ganz rechts: Ein neuer Cappucino zum Ausprobieren, ich bin sehr neugierig.
obendrauf: Maoam auf italienisch, nur doppelt so fruchtig und doppelt so lecker!!! Ein wiedergekehrter Kindheitstraum. :)
Mädels, ich bin dann mal Kaffeetschko trinken und träumen von Strand, amore, Spaghetti und Cappucino! Ich verwöhntes Kind, ich.
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Ansku
um
11:35
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Konsumleben
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Herbstanfang

Ich hatte schon immer was gegen den Herbst...
Bald ist es geschafft, bald ist es geschafft, bald ist es geschafft...
Nicht wahr, Schlapunzel? ;) Jawollja, ich erinnere mich an Dein Mantra, täglich unzählige Male. :)
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Ansku
um
11:00
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Sprach(e)verrückt
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Heimkehrer
Wenn man seine aus dem Urlaub heimkehrenden Eltern mit Curry-Nudeln mit Huhn empfängt, dann ist nicht nur für die Eltern das Heimkommen gleich viel schöner, sondern ein Fest für die ganze Familie.
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Ansku
um
10:28
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Frau Ansku
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